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Charakter-Interview zu Wildstar #3

Buck vom Volk der Menschen spricht

In diesem letzten Interview heißen wir Buck vom Volk der Menschen willkommen. Auch er ist einer der Charaktere im kommenden Massive Multiplayer Online Rollenspiel {Wildstar} von den Carbine Studios, gehört zur Klasse der Arkanschützen und ist Kundschafter. Wie fühlt es sich an einen Heimatplaneten zu haben? Mumm in den Knochen und ob man auf dem Nexus ganz ohne Waffen überleben kann. Die Anworten gibt es im fiktiven Gespräch. Neben dem Interview gibt es hier übrigens auch eine umfassende Vorschau zum Spiel.

Endlich! Du bist also Buck! Ich muss sagen, ich hab mich schon richtig auf die Unterhaltung mit dir gefreut.
Ach ja? Warum das denn, Kumpel?

Sagen wir einfach, dein Ruf eilt dir voraus.
Ha. Das überrascht mich nicht wirklich. Ein Typ wie ich, da erzählen sich die Leute halt Geschichten.

Und? Sind sie wahr?
Ich denke, das hängt von der Geschichte ab und davon, wer sie erzählt.

Na gut. Reden wir über dich. Wo kommst du denn genau her?
Na ja, wir Menschen von der Flotte kommen nicht wirklich von irgendwo her. Wir treiben uns schon seit langem in der Grenzzone herum und suchen nach einem Ort, an dem wir Wurzeln schlagen können.

Du hast also keine Heimatwelt?
Also, streng genommen stammen wir vom Planeten Cassus. Es ist aber schon sehr lang her, seitdem wir ihn verlassen haben. Und wenn man sich die Lage dort ansieht, glaube ich, dass wir das bessere Los gezogen haben.

Cassus? Moment mal! Ist das nicht der Heimatplanet des Dominions?
[Greift zur Waffe] Ich würde dir raten, das nicht noch mal zu sagen.

Wechseln wir das Thema. Reden wir über diese Pistolen. Bist du immer bewaffnet?
Da kannst du wetten, Alter. Und die sind nicht zur Zierde da. Wenn man wie ich in der Grenzzone aufwächst, lernt man ziemlich schnell, dass die besten Freunde diejenigen sind, die man sich um die Hüfte schnallt. Sie sind treu, zuverlässig und labern einen nicht zu.

Findest du Schusswaffen in deiner Branche nützlich?
Also, wenn du mit "Branche" Kundschaften meinst, dann muss ich darauf mit "so sicher wie ein Kopfschuss" antworten, Kumpel. Ohne eine kleine Versicherungspolice in unerforschtes Gebiet vorzudringen ist keine so gute Idee. Umso besser, wenn diese Versicherung die Sorte ist, die Löcher in Dinge schlägt.

Welche anderen Hilfsmittel benutzt ein Kundschafter?
Da hätten wir eine lange Liste. Ich würde aber sagen, dass das wichtigste Teil der Ausrüstung für einen Kundschafter ein Gerät ist, das wir den Positionsgeber nennen.

Klingt spannend. Erzähl mir mehr darüber.
Also, simpel ausgedrückt ist ein Positionsgeber eine Art Kompass. Aber anstatt Norden, Süden, Osten oder Westen anzuzeigen, zeigt er Dinge wie geheime Gebirgspässe, verborgene Täler und unterirdische Höhlen an. Und weil das genau die Sachen sind, nach denen Kundschafter suchen, ist er eins von den Werkzeugen, ohne die wir nicht leben können.

Apropos Kundschaften, ich habe gehört, dass du kürzlich auf Nexus warst?
Stimmt.

Was kannst du mir darüber erzählen?
Ich kann dir erzählen, dass das ein Ort genau nach meinem Geschmack ist, mein Freund. Ein ganzer Planet voll mit unerforschten Gebieten, tödlichen Bestien und mysteriösen antiken Ruinen. Dort unten kannst du keine drei Schritte tun, ohne dass dich etwas in Stücke reißen oder in die Luft jagen will.

Das klingt ziemlich gefährlich!
Kann man wohl sagen. Man braucht jede Menge Mumm, eisernen Willen und ausgezeichnete Reflexe, um dort unten auch nur aus dem Schiff zu steigen. Gut, dass ich alle drei Qualitäten im Überfluss besitze.

Du scheinst ziemlich selbstsicher zu sein, Buck.
Wenn ich das nicht wäre, wär dieser Job kaum was für mich.

Warum erzählst du uns nicht, was bei deiner letzten Mission passiert ist?
Aber gern. Die Vereinigung der Kundschafter hat mich auf den Planeten runtergeschickt, um einen unerforschten Abschnitt zu kartografieren, also hab ich mich von einem Forschungsschiff der Akademie mit einer Aurin-Wissenschaftlerin und einem murrenden alten Granok-Soldaten mitnehmen lassen. Aber Nexus wäre nicht Nexus, wenn die Dinge nicht ganz schnell interessant geworden wären.

Erzähl doch.
Also, ich soll eigentlich nicht darüber reden, aber ich glaube, man könnte sagen, dass meine beiden Kollegen ziemlich in die Bredouille geraten sind und ich einschreiten musste, um ihre Hintern zu retten. Das wäre für die meisten Leute ein ziemliches Abenteuer gewesen, für jemanden wie mich gehört so was so ziemlich zum Alltag.

Das ist nicht gerade die Geschichte, die ich gehört habe. Aber reden wir über diese "Kollegen" ...
Aber sicher. Der Granok war so ziemlich das, was man erwarten würde. Bis an die Zähne bewaffnet und konnte sich ganz klar behaupten, wenn es heiß herging. Aber unter uns gesagt war er nicht gerade das hellste Licht im Hafen.

Es ist wahrscheinlich am besten, wenn wir das für uns behalten. Und die Aurin-Wissenschaftlerin?
Liara? Also, das war vielleicht eine. Du weißt schon. Eine von diesen Gutgläubigen. Kreislauf des Lebens und dieser ganze Humbug. Hat sich gern selbst reden gehört.

Interessant. Wechseln wir das Thema. Ich hab ein hypothetisches Szenario für dich: Du sitzt in einer Kneipe und ein intergalaktischer Kopfgeldjäger drückt dir die Pistole auf die linke Brust. Würdest du als Erster schießen?
Muss ich die Frage wirklich beantworten?

Schätze nicht.

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