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Schafer hackt auf Xbox Live rum

40.000 Dollar für einen Patch zu teuer

Tim Schafer von Double Fine hackt in einem Interview auf den Betriebsbedingungen von Xbox Live Arcade auf Playstation Network rum. Die beiden Digitalplattformen seien fantastisch gestartet, aber ihre Idee habe nicht richtig gezündet.

Schafer wünscht sich "mehr Untersützung, mehr Marketing, mehr Platzierungen direkt im Dashboard" (er spricht also wohl eher von Xbox Live). Und weiter: "Das hätte unser ganz eigenes, kleines Sundance Film Festival sein können, ein großartiger Spielplatz für Indie-Entwickler". Die Indie-Community würde nun aber woanders hin weiterziehen und sich selbst Wege suchen, ihre Games im Alleingang zu finanzieren und zu publishen (mit seinem Crowdfunding-Megaerfolg letzte Woche hat das Schafer ja unlängst selbst bewiesen).

Geschlossene System wie Xbox Live oder Playstation Network seien zu unflexibel und teuer. Selbst ein profaner Patch koste 40.000 US-Dollar - "das können wir uns nicht leisten", frotzelt Schafer. Offene Systeme wie Steam dagegen würden es dem Entwickler erlauben, etwa selbst und aktiv die Preisgestaltung zu justieren. "Oder man macht's gleich ganz alleine, wie im Fall von {Minecraft}."