Battle.net wurde gehackt
Blizzard bestätigt Angriff auf Onlinedienst
Auf der offiziellen Blizzard-Webseite bestätigte Geschäftsführer Mike Morhaime im Namen des amerikanischen Unternehmens jetzt, dass es einen Hacker-Angriff auf den Onlinedienst Battle.net gegeben hat.
Dabei eigneten sich die Hacker zahlreiche E-Mail-Adressen von Usern außerhalb Chinas an sowie Antworten auf die persönliche Sicherheitsabfrage von Spielern, die auf den nordamerikanischen Servern unterwegs sind. Bitter ist am Angriff auch, dass Daten im Zusammenhang mit dem mobilen Dial-In Authenticator geknackt wurden, der allerdings nur in den USA als Alternative zum Battle.net Authenticator verfügbar war. Man hatte jedoch bereits angekündigt, diesen Dienst einzustellen. Weil auch viele Passwörter entschlüsselt wurden, werden Nutzer der nordamerikanischen Server dazu aufgerufen, ihr Passwort so schnell wie möglich zu ändern.
Die einzige beruhigende Nachricht ist, dass nach Wissensstand von Blizzard Entertainment die entwendeten Daten nicht ausreichen, um sich Zugang zu den Accounts der User zu verschaffen. Außerdem habe man "derzeit keinen Hinweis darauf gefunden, dass Kreditkarteninformationen, Rechnungsadressen und die richtigen Namen der Spieler ebenfalls zugegriffen wurden." Dennoch wird der Angriff vor allem dem Image des Konzerns schaden.
