Apple kauft Sony oder EA?
Analysten rechnen mit Einkaufstour
Apple hat eine wirklich gut gefüllte Kriegskasse. Und Analysten scheint das wohl Grund allein für wilde Spekulationen zu sein, was mit dem Geld alles angestellt werden könnte. Zukäufe und Zusammenschlüsse von ganz ungeahnten Ausmaßen sind drin und Steve Jobs befeuerte diese Ansichten in einer Konferenz:
"Wir glauben fest daran, dass es die eine oder andere strategische Möglichkeit geben wird, die sich uns bietet, aus der wir deshalb unseren Vorteil ziehen können, weil wir dank der hohen Liquidität in einer einzigartigen Position sind. Ich denke daher, dass wir weiterhin auf der Hut sein werden, weil wir glauben, dass es in Zukunft die eine oder andere strategische Möglichkeit gibt."
Ein Analyst fragte nämlich zurecht, warum Apple weder Aktienanteile zurückkauft noch eine Dividende anbietet, schließlich verfügt das Unternehmen über eine 51 Billionen Dollar-Geldreserve sowie kurzfristige und langfristige Sicherheiten. Klar das nach so einer Antwort von Jobs vermutet wird, dass man etwas Größeres im Auge hat und Analysten wissen auch so gleich, dass bei Apple natürlich mit kleinen Akquisitionen nicht mehr viel zu holen ist, es müssen größere Sachen ran.
Eine Vermutung geht in Richtung Chip-Hersteller ARM Holdings. Bisher arbeitet das Unternehmen für viele Partner, darunter auch Nintendo und Apple. Mit dem Kauf könnte sich Apple den direkten Zugang zur Produktion seiner Komponenten und exklusive Technologien sichern. Aber die Spekulationen reichen noch weiter. Selbst Netflix oder Electronic Arts könnten auf der Einkaufsliste stehen. Genauso wie Facebook. Das könnte wirklich alles umstoßen.
Natürlich glauben nicht alle an diese These, dass Apple jetzt das ganze Geld rausholt um einen fetten Deal an Land zu ziehen. Gewachsen ist das Unternehmen ohne solche Käufe, warum sollten sie das ändern. Stellt es Apple geschickt an, kann Ping in Itunes auch ein erfolgreiches soziales Netzwerk werden, ganz ohne Milliarden zum Fenster herauszuwerfen. Genau das gilt für Netflix. Apple hat 160 Millionen Itunes-Kunden, warum sollten sie den Videodienst übernehmen?
Aber schön ist es doch zu sehen, was alles möglich ist - EA, Netflix, Facebook oder das Software Unternehmen Adobe, die nach einem Kauf vielleicht ihre Software zum erstellen von Grafiken und Videos nur noch für den Mac entwickeln. Sogar Disney oder Sony könnte von Apple geschluckt werden. Das japanische Videospielunternehmen etwa wird laut aktueller Marktkapitalisierung auf 40 Milliarden Dollar geschätzt.
