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Capcom enthüllt Remember Me

Spiel mit der veränderten Erinnerung

Lange haben wir gerätselt, was es mit Capcoms Remember Me auf sich hat. Nun bringt der Publisher auf der Gamescom Licht ins Dunkel und stellt den Titel von Entwickler Dontnod näher vor.

Während der Präsentation begleiten wir deshalb zunächst Nilin, ein Mädchen mit einer kurzen roten Schüttelfrisur. Die hat offenbar ihre Erinnerungen verloren und schlägt sich gemeinsam mit dem Jungen Edge durch die Straßen von Paris, um sie zu finden.

Nilin ist aber nicht irgendein Mädchen. Sie hat eine besondere Fähigkeit und kann die Erinnerungen anderer verändern und Gedanken beeinflussen. Damit rettet sie sich und ihrem Begleiter vor allem in Kämpfen die unschuldige Haut. Dann nämlich kann sie die Verfolger, die scheinbar hinter ihren Fähigkeiten her sind, manipulieren, so dass sich diese selbst töten.

Das wird sicher einer der interessanten Teile des Spiels, denn wir können teilweise direkt in die Erinnerungen anderer Figuren eintauchen und sie verändern, in dem wir in die Ereignisse eingreifen.

Aber auch sonst können sich beiden gut verteidigen, und zwar mit einigen heftigen Nahkampf-Angriffen. Wird der Gegner markiert, bildet sich eine weiße Datenmenge um seinen Kopf, die Nilin ihm nur zu gern absaugt, natürlich nachdem sie ihm ein paar ordentliche Faustschläge verpasst hat. Daten werden in Remember Me sowohl an Türen, Hauswänden und eben Gegnern ohnehin eine wesentliche Rolle einnehmen.

Es soll eines dieser 'Was wäre wenn'-Spiele sein, in der sich der Spieler immer wieder fragt, ob die Erinnerungen, die er mit sich herumträgt, wirklich seine eigenen sind oder ob sie manipuliert wurden.