Mutter meckert mit Microsoft
Sohn hat 1000 britische Pfund verballert
Eine britische Mutter meckert mit Microsoft - und zwar weil ihr elfjähriger Sohn knapp 1000 britische Pfund via Xbox Live verballert hat für Downloadspiele und Avatar-Gegenstände. Das hat das britische Revolverblatt The Daily Mail berichet. Die 37-jährige Dawn Matthews findet es "verrückt, das jemand in seinem Alter so viel Geld ausgeben könne ohne Kontrollmechanismus" an einer Spielkonsole.
Dabei hätte es wohl sie selbst sein müssen, die diese Kontrolle durchführt, hatte sie doch ihre Kreditkartennummer eingegeben, um das Xbox Live-Abonnement zu kaufen. Dass man danach weiter mit diesen eingegebenen Daten einkaufen darf via Xbox Live, das habe sie nicht geahnt. Es sei unmöglich zu überprüfen, was die Kinder heutzutage so alles tun. "Diese Unternehmen sollten Verantwortung übernehmen", sagt die Mutter. Stattdessen würden sie schutzbedürftige Menschen übervorteilen. Microsoft kommentierte die Beschwerde damit, dass es Familien-Sicherheitseinstellungen für die Konsole gebe, in denen die Nutzung der Kreditkarte auf Wunsch reglementiert werden kann.

Dawn Matthews mit ihrem "1000-Pfund"-Sohn Brendan Jordan (Bild: The Daily Mail).