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Nvidia macht Gaming-Handheld

Shield ist Mix aus PC, Ouya und Wii U

Die CES ist in Las Vegas gestartet und Grafikgigant Nvidia hat eine kleine Sensation am Start. Dabei handelt es sich nicht um eine Grafikkarte, sondern um einen Controller mit dem Namen Shield. Eingebaut in das Gerät ist aber ein Display inklusive Android-Handheld. Und als Kirsche obendrauf lassen sich auch Spiele vom PC streamen.

Hübsch ist es nicht, aber technisch trotzdem beeindruckend. Angetrieben wird das Ding einem Tegra 4-Grafikchip. Der Controller erinnert ein wenig an den der Xbox 360, der Touchscreen ist fünf Zoll groß und bietet eine Auflösung von 1280x720 Bildpunkten - also HD-Optik. Es gibt einen MicroSD-Slot, einen HDMI- und USB-Anschluss. Es gibt Lautsprecher, aber Köpfhörer lassen sich natürlich auch anschließen.

Shield baut auf die Android-Version Jelly Bean, es lassen sich damit Titel aus dem Google Play Store spielen. Außerdem kann der Controller mit einem PC über eine Wifi-Verbindung verbunden werden. Unterstützt wird nur der schnelle 802.11n-Standard. Damit lassen sich Steam-Spiele streamen und wir können alles zocken, was unser PC auch kann. Die Akku-Laufzeit liegt bei fünf bis zehn Stunden. Ein konkreter Preis und Erscheinungsdatum stehen noch aus, aber in den USA wird Shield im zweiten Quartal erwartet.

Und einen Haken hat die Sache noch. Zum Streamen mit dem PC braucht man einen kompatiblen PC, idealerweise mit Geforce GTX 600 GPU. Konkret schreibt der Hersteller, dass mindestens Nvidia Kepler-basierte GeForce GTX 650 oder GTX 660M benötigt werden. Ob Desktop-PC oder Notebook spielt keine Rolle. Gesetzt wird auf Windows 7 oder höher, mindestens einen Intel Core i5-Prozessor und vier Gigabyte Arbeitsspeicher.