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Pixelfreund: Gomez

Ein doch eher kleiner Streber mit Oxford-Abschluss erobert die Herzen der Puzzle-Fans mit seiner extrem FEZigen Art.

Man könnte den kleinen Gomez aus {Fez} auch für einen Streber halten. Vermutlich ist er Oxford-Absolvent mit Magister in Altgriechisch. Mindestens aber der Justus Jonas unter den Videospiel-Helden, nur sportlicher. Aber wer mit nichts anderem als einem besonders kleinen und extrem albernen Filzhut bekleidet ist, verdient sowieso die volle Aufmerksamkeit. Vor allem, wenn dieser Jemand aussieht wie der Sohn vom Marshmallow Man. Ein Paradebeispiel für den sympathischen Freak. Klug, aber lustig. Der mit seinem Hang zu Verschwörungstheorien sprich-wörtlich hinter jeder Ecke ein Geheimnis vermutet, aber trotzdem fünfe gerade sein und sich nonchalant auf die Wiese fallen lässt, wenn gerade niemand am Controller sitzt.

Der Enthusiasmus, mit dem Gomez Würfel einsammelt oder Kisten öffnet, um einem mit breitem Grinsen Schatzkarten zu präsentieren, macht ihn noch charismatischer. Er redet mit Eulen und geht zudem pazifistischer zu Werke als seine friedlichsten Videospiel-Kollegen, die anderen gerne mal auf den Kopf hüpfen. Seine Interessen sind vielseitig: Er nimmt sich Zeit für Sonnenuntergänge, beobachtet die Sterne und trennt vermutlich auch seinen Müll.

Selbst wenn das Herumschnüffeln in fremden Gemächern vielleicht nicht die feine englische Art ist, der sehr neugierige kleine Kerl will den Dingen auf den Grund gehen. Und spricht mit Tieren. Wie kann man so jemanden nicht lieben? Wenn jemand ein wahrer Pixelfreund ist, dann Gomez und seine Abenteuer, die eine liebevolle Hommage an vergangene und wesentlich pixeligere Zeiten sind. Gerade weil die Welt sich weiter dreht. Stay Puft.

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