Gamereactor

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Players

Players

Die Netflix-Serie zum Valentinstag heißt Players und erzählt die Geschichte eines Haufens promiskuitiver Sportjournalisten, die etwas Großes getragen haben...

Mack, Ashley, Brannagan, Adam und Little sind "Pick-up-Artists". Sie bewegen sich und arbeiten in Gruppen. In vielerlei Hinsicht folgen sie dem Beispiel der schrecklich lächerlichen Pick-up-Bibel The Game, in der es um Täuschung und Verlegenheit geht, um das andere Geschlecht wie eine Fliege auf Scheiße in einer Art verdrehter alternativer Realität anzuziehen. Sie reden oft "aus dem Stegreif" über ihre teuren, bevorstehenden Reisen oder ihren imaginären hochkarätigen Job und sichern sich so ohne großen Aufwand den One-Night-Stand des Abends. Doch dann trifft Hauptfigur Mack (gespielt von Jane the Virgin-Darstellerin Gina Rodriguez) auf ihren neuen Kollegen Nick (Tom Ellis aus Lucifer) und die Funken sprühen zwischen den beiden.

Nun muss Mack versuchen, dem Rest ihrer lebenslustigen Fickbande klarzumachen, dass sie nicht mehr vorhat, bedeutungslose Kerle in der örtlichen Nachbarschaftskneipe aufzugabeln, sondern eine Beziehung eingehen will. Und dafür braucht sie seltsamerweise die Hilfe aller. Jeder muss riggen, organisieren, lügen, überreden, vorbereiten, vorbereiten und den Weg für ihre Liebe ebnen. "Liebe ist ein Mannschaftssport", so Mack und so ist dieser Film über die Liebe aufgebaut. Natürlich findet Mack auf seinem Weg woanders die Liebe, und die gleiche alte Moral, die in 120.000 anderen romantischen Komödien dargestellt wird, gilt auch hier. Wahre, dauerhafte Liebe wartete direkt vor deinem Gesicht auf dich, während du verzweifelt woanders danach suchtest. Es wird zuckersüß, typisch und schrecklich vorhersehbar.

Players ist ein Film, der in jeder erdenklichen Weise einer schrecklich müden Vorlage folgt, wie eine amerikanische Romcom gemacht werden sollte. Regisseurin Trish Sie (Pitch Perfect 3) versucht das müde alte Rezept mit einer halben Stunde wildem Knabbern aufzupeppen, in der sich unsere "Players " in ihrer eigenen, leicht verdaulichen Lockerheit suhlen und während dieser Teil in Filmen wie Trainwreck oder Archie funktioniert, ist dieser meist nur peinlich und charmant. Gina Rodriguez kämpft mächtig darum, ein geradezu schrecklich langweiliges Drehbuch auf die Beine zu stellen, während Damon Wayans Jr. alles in seiner Macht Stehende tut, um Charme und Gelassenheit hinzuzufügen, aber sie alle scheitern in einem Film, der sich wie ein großer, poröser, rot lackierter Fehlschlag anfühlt. Vermeiden Sie Players und schauen Sie sich stattdessen Trainwreck an. Mehr Spaß, mehr Charme, mit viel besserem Schauspiel und einem absolut brillanten Drehbuch.

03 Gamereactor Deutschland
3 / 10
+
Ein besonders langweiliger, langweiliger, charmanter und vorhersehbarer Müllfilm über die "echte" wahre Liebe...