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Shoot Many Robots

Shoot Many Robots

Die schlichte Ballerorgie mit Elementen aus Action- und Rollenspielen glänzt durch ihren Koop-Modus und natürlich... viele Roboter.

Wir treten in die Fußstapfen von Walter Tugnut, der schon immer geahnt hat, dass die Roboter in der Fabrik irgendwann die Weltherrschaft übernehmen wollen. Aber dem Redneck hat nie jemand zugehört. Trotzdem hat Walter fleißig Waffen in seinem Trailerpark-Wohnwagen gehortet und sich auf das Schlimmste vorbereitet: die Roboter-Invasion.

Wir durften die ersten drei Level von {Shoot Many Robots} anspielen und der Name ist Programm. In dem 2D-Shooter mit Action-Rollenspiel-Elementen ballern wir auf alles, was Schrauben hat. Zu Beginn ist das Arsenal von Walter noch klein, aber je mehr Schrauben wir von den erledigten Robotern einsammeln, um so größer wird die verfügbare Ausrüstung. Walter hat eine Primärwaffe mit unendlich viel Munition und eine zweite Knarre, die mehr Wumms hat, aber eben auch nur limitierte Munition.

Neben den Waffen spielt auch Walters Outfit eine wichtige Rolle, denn die Kleidung wird nicht nur im Spiel sichtbar, sondern verbessert auch unsere Fähigkeiten. Seine alte Glücks-Jeans etwa bietet eine Verbesserung auf den Schaden beim Rutschen in Gegner oder es gibt Rücksäcke, um die Gesundheit oder andere Fähigkeiten zu erhöhen. Dazu kommen noch verschiedene absurde Kopfbedeckungen, so das wir Walter langsam in eine Kampfmaschine ganz nach unseren Wünschen verwandeln können, die sich auch im Mehrspieler-Modus von den Figuren der anderen Mitspieler deutlich unterscheidet. {Shoot Many Robots} darf lokal nämlich mit zwei Spielern und online mit bis zu vier Spielern angegangen werden.

Die Gegnermassen können einen einzelnen Spieler schnell überrennen.

Die Entwickler von Demiurge Studios hatten von Anfang an den Koop-Charakter von {Shoot Many Robots} im Kopf. Alleine kann einen die wahnsinnige Menge an Roboter-Gegnern schnell überfordern - und mit Freunden macht das Zocken ja sowieso mehr Spaß.

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Die Level haben meistens mehrere Ebenen und es ist oft wichtig, sich einen strategisch guten Punkt zum Ballern zu suchen, um nicht von der schieren Masse überrannt zu werden. An manchen Stellen erleichtern noch zerstörbare Gegenstände oder explodierende Fässer das Leben.

Mit vier Spielern ist der Kampf gegen die Roboter um einiges leichter

Neben dem klassischen Level, in dem wir langsam von links nach rechts vorrücken, tauchen auch Survival-Level auf, die nur etwa zwei Bildschirmlängen groß sind und in denen wir Welle um Welle von ständig stärker werdenden Gegnern abwehren müssen. Das eigentliche Level-Ziel ist schnell erreicht, aber die darauf folgenden Bonuswellen haben es in sich und genau bei diesen muss man glänzen, um hinterher eine ordentliche Sternwertung und eine satte Menge an Erfahrungspunkten einzuheimsen.

Die Grafik von {Shoot Many Robots} ist eher unspektakulär und die Animation sind ein wenig steif. Größstes Manko ist aber derzeit noch die Steuerung, die leider sehr unpräzise ist, vor allem beim Zielen mit dem Analog-Stick. Das geht soweit, dass man trotz Controllers oft das Gefühl hat, man kämpft sich gerade mit klassischer Tastaturbelegung durch ein Browserspiel.

Der Humor und die Rollenspiel-Elemente lockern das schlichte Baller-Gameplay von {Shoot Many Robots} auf und insbesondere der Koop-Modus lässt hoffen. Aber das Spiel braucht eindeutig noch etwas Feinschliff bis zur Veröffentlichung Anfang 2012.

03 Gamereactor Deutschland
3 / 10