Square-Enix auf Einkaufstour?
Publisher erhöht die Bargeldkasse
Im Grunde ist es ja nichts ungewöhnliches, wenn ein Hersteller für Liquidität sorgt. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, wenn sich Square Enix mit einem 35 Milliarden Yen-schweren Zerobond (rund 384 Millionen Dollar) Geld leiht und sogar den Anreiz bietet, dass Investoren ihre Anteile später in Aktien tauschen können.
Hellhörig sollte man aber werden, wenn bekannt ist, dass Square Enix bereits 80 Milliarden Yen (rund 878 Millionen Dollar) bar in der Tasche hat. Obwohl in diesem Jahr auch Kredite zurückgezahlt werden müssen, bleibt noch genug Geld über, um vielleicht noch ein paar Einkäufe zu tätigen. Außerdem steigt durch die erhöhte Liquidität auch das mögliche Kreditlimit.
Konkrete Pläne scheint es zwar noch keine zu geben, aber schon mit dem Kauf von Eidos im letzten Jahr, bewiesen Entscheidungsfreudigkeit für deartige Akquisitionen. Und wer weiß, Take 2 soll ja auch mal wieder im Fokus des Interesses für eine Übernahme stehen.