Until Dawn
Der Regisseur von Shazam hat einen Slasher-Film gedreht, der auf Sonys beliebtem Horrortitel für PlayStation 4 basiert.
Stirb, stirb, stirb wieder. Stirb, stirb, stirb, stirb, stirb... Stirb noch ein bisschen, dann stirb wieder.Supermassive Games Das kultige Horrorspiel von heute bot uns eine etwas seltsame Wendung in einem ansonsten eher einseitigen Genre, in dem wir die Ereignisse dieses verfluchten Hauses des Schreckens immer und immer wieder erlebten, mit persönlichen Entscheidungen, Rätseln und den Konsequenzen unserer Entscheidungen, in einer wilden Mischung mit bösen, plötzlichen, blutigen Toden. Daraus einen Film zu machen, war sicherlich keine einfache Angelegenheit. In diesem Sinne sollte ich vielleicht ein bisschen... kinder, mit Shazam Regisseur David F. Sandberg. Aber gleichzeitig fühle ich mich heute nicht sehr freundlich.

Until Dawn ist nicht großartig. Es ist überhaupt nicht gut und daher eine Beleidigung für das Spiel, auf dem es basiert. Die Geschichte beginnt in einem Auto, auf einem Roadtrip, in Richtung Blackwood Mountain. Die Freunde Clover, Max, Abe, Megan und Nina sind dorthin gegangen, um ihre vermisste Freundin Melanie zu finden, die Anfang des Herbstes in der gleichen Gegend als vermisst gemeldet wurde. Dort angekommen, treffen sie natürlich auf Mörder, die sie abschlachten, immer und immer und immer wieder. Stirb, stirb, stirb, stirb... Und wieder sterben. Alles stirbt.

Die dümmsten Teenager aller Zeiten verstecken sich jetzt im Keller.
Zugegeben, dieser Film ist visuell gut gemacht. Sandberg ist in diesem Teil ästhetisch gut. Er hat ein großes, dunkles Haus geformt, ohneSilent Hill düster zu wirken, und er zeigt den geliehenen PlayStation 4-Killer mit Unmengen an Blut und Gedärmen. Das Setdesign ist fantastisch und viele der brutalen Morde machen Spaß. Was er jedoch nicht schafft, ist, dem Spiel gerecht zu werden, wenn es um das Grundkonzept selbst geht. Hier lernen die Kinder, die sterben, sterben und wieder sterben, nichts, sie scheinen nichts zu merken und obwohl sie bereits 12 Mal gestorben sind und jetzt eine 13. Chance bekommen, treffen sie alle nur impulsiv idiotische Entscheidungen, die den Zuschauer in verzweifelter Verzweiflung auf den Bildschirm schreien lassen. "So nicht, du dummer Bastard!".
Until Dawn ist somit ein sehr typischer Teenager-Slasher ohne Charakter, der nicht einfängt, was das Spiel so sympathisch macht, und der es versäumt, Spannung, Nervosität oder irgendeine Art von Originalität zu erzeugen. Ohne das ausgefallene Bühnenbild würde es also überhaupt nichts Wertvolles bieten.
Gamereactor Deutschland