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Xcom: Enemy Within

Xcom: Enemy Within

Wenn wir mit der DNA von Aliens experimentieren, dann können dabei interessante Dinge entstehen. Xcom wird so noch taktischer.

Firaxis haben auf der Gamescom eine Erweiterung von {Xcom: Enemy Unknown} angekündigt. Unter dem Titel {Xcom: Enemy Within} erscheint am 15. November ein Paket, mit dem wir jede Menge neuer Karten sowie neue Einheiten und Waffen bekommen. Dazu gehören neue Klassen sowie Extras für unsere Einheiten. Hintergrund ist, so auch durch den Namen angedeutet, dass sich die DNA von Mensch und Alien miteinander mischen lassen. Unser Scharfschütze wurde in der Demo so manipuliert, dass er einfacher auf höhere Punkte springen kann, um von dort aus, die Alienbrut kinderleicht auszuschalten.

Weitere genetische Anpassungen am Körper sind ebenfalls möglich. So gibt es die mimetische Haut, mit der unser Soldat unsichtbar bleiben kann, wenn wir unbemerkt einen Platz in hoher Deckung ergattern. Auch dies ist für den Scharfschützen natürlich einen hervorragende und sehr tödliche Ergänzung. Andere Anpassungen sorgen dafür, dass unser Soldat Pheromone abgibt, wenn ein erfolgreicher Abschuss registriert wurde. Alle Truppenmitglieder, die sich in der Nähe befinden, können davon profitieren. Das klingt fast schon ein bisschen verrückt, aber schließlich kämpfen wir mit Alien-Technologie.

Menschen und Aliens verfügen über neue Technologie, welche die Gefechte noch spannender machen.

Für die Forschung von allem ist eine Substanz namens Meld erforderlich. Die können wir nicht selbst herstellen, sondern müssen sie den außerirdischen Lebensformen abluchsen. Einzige Schwierigkeit dabei ist, dass wir dafür nur ein gewisses Zeitlimit zur Verfügung haben - sonst zerstören sich die Behälter dafür einfach von selbst. Wir müssen also eine gute Strategie am Start haben, wenn wir das Meld sammeln und erfolgreich zur Basis bekommen wollen - ohne unsere Einheiten zu gefährden. Nicht vergessen werden sollte schließlich, dass es so etwas wie einen permanenten Tod für unsere Soldaten gibt.

Zum neuen Personal gehört beispielsweise der MEC (kurz für Mechanized Exoskeletal Cybersuit), der ziemlich fett ausschaut. Unser Soldat schlüpft in dieses Geräte und bekommt damit mächtige Fähigkeiten spendiert. Wir können etwa Deckungen wegsprengen, selbst zum Deckungselement werden oder mit dem Kinetic Strike unsere Gegner mit einem kräftigen Faustschlag zurückdrängen. Der Schaden beträgt immerhin 12 Punkte. Das ist auch als taktisches Element ziemlich sinnvoll einsetzbar - nicht nur, um Gegnern ein dickes blaues Auge zu verpassen und ihre Position zu verändern, sondern um sie möglicherweise auch einen Abgrund hinunterzustoßen.

Viel Spaß hatte ich beim Anspielen auch mit den Nagelgranate. Die kann frei platziert werden und erzielt innerhalb von einem gewissen Radius einen ganz passablen Schaden bei allen Einheiten, die sich nicht in Deckung befinden. Lustig auch, dass wir unsere Soldaten inzwischen vor Telepathie per genetischer Mutation schützen können. Versucht ein Sektoid uns entsprechen zu manipulieren, wird der Angriff zurückgeworfen und sorgt für üble Kopfschmerzen, die eine Runde lähmen. Zu stark aber sollten wir uns auch nicht fühlen, denn auch die lieben Aliens haben die Kraftprotze in Form von Mechtoiden entdeckt. Die eigentlich schwächlichen Körper im Exoskelett können uns nun ebenfalls empfindlich verletzen.

Es gibt eine neue Kampagne und jede Menge neuer Karten, auf denen wir uns austoben können.

Ebenfalls Am Start sind die Seeker, welcher stille Assassinen sind. Laut Firaxis treten immer zu zweit auf und sind nur schwer auszumachen. Sie sind ziemlich mobil, weil sie unter anderem auch fliegen können, sie schlagen ohne Vorwarnung zu und sind Meister darin, nicht gesehen zu werden. Glücklicherweise gibt es auch ein paar Möglichkeiten, sich gegen diese fiesen Biester zu wehren - etwa durch Implantate, die das Strangulieren verhindern oder Scanner, die helfen, einen Seeker aufzuspüren.

Wirklich anders fühlt sich {Xcom: Enemy Within} natürlich nicht an. Es sind kleinere Anpassungen, die Firaxis vorgenommen hat. Wer {Xcom: Enemy Unknown} bereits verschlungen hat, wird sich aber über die neuen Inhalte in jedem Fall freuen. Die gespielten Missionen waren ziemlich leicht, was aber auch damit zusammenhing, dass wir ein ziemlich mächtiges Team am Start hatten. In der neuen Kampagne und im Mehrspielermodus wird sich das ganze deutlich mehr ausdifferenzieren. Und wir können kaum erwarten in unseren Mech zu steigen.